Digitale Kommunikation im Alltag – sicher und verständlich nutzen

Erwachsene
Ältere Menschen
Bis 10 Teilnehmer*innen
Kontinuierliche Maßnahme

Zielgruppe des Projekts

Erwachsene und ältere Menschen, die digitale Kommunikationswege besser verstehen und sicher nutzen möchten.

Welche (pädagogischen / medienpädagogischen) Ziele verfolgt das Projekt?

• Vermittlung grundlegender Kommunikationsformen im digitalen Alltag
• Abbau von Unsicherheiten im Umgang mit Messenger-Diensten und E-Mail
• Förderung sicherer und bewusster Kommunikation
• Stärkung der Selbstständigkeit im digitalen Austausch

Kurzbeschreibung

Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten digitalen Kommunikationswege und deren Unterschiede.
Viele Teilnehmende nutzen einzelne Anwendungen wie WhatsApp, ohne die grundlegenden Unterschiede zu E-Mail, Messenger-Diensten oder Videokonferenzen zu verstehen. Dadurch entstehen Unsicherheiten und Fehlanwendungen.
Der Workshop schafft Klarheit, zeigt typische Nutzungssituationen und vermittelt, welches Tool sich wofür eignet.

Ablauf des Projekts

Einstieg:
• Wie kommuniziere ich heute – und welche Möglichkeiten gibt es?

Inputphase (ca. 60 Minuten):
• Unterschied zwischen E-Mail, Messenger und Videotelefonie
• typische Anwendungen (WhatsApp, Signal, E-Mail, Zoom etc.)
• Vor- und Nachteile der einzelnen Kommunikationsformen
• häufige Fehler und Missverständnisse

Praxisphase (ca. 30 Minuten):
• Nachrichten senden und empfangen
• Einstellungen verstehen (z. B. Gruppen, Lesebestätigungen)
• einfache Videotelefonie ausprobieren
• individuelle Fragen

Abschluss:
• Zusammenfassung und konkrete Anwendungstipps

Vorkenntnisse der Mitarbeiter*innen

• Sicherer Umgang mit gängigen Kommunikationsanwendungen
• Fähigkeit, Unterschiede verständlich zu erklären
• Praxisorientierte Vermittlung

Materialien / Technik

• Präsentationsmöglichkeit (Beamer / Bildschirm)
• WLAN
• eigene Geräte der Teilnehmenden (Smartphone/Tablet)

Tipps für die Umsetzung in der Bibliothek

• klare Abgrenzung der Tools (sonst Verwirrung)
• konkrete Alltagssituationen nutzen (Familie, Arzt, Behörden)
• Fokus auf wenige Anwendungen statt zu viele Beispiele
• Kombination mit 1:1-Angeboten sinnvoll

Kooperationspartner

• Technikbotschafterinnen und Technikbotschafter Gemeinsam Digital e.V.
• Lokale Senioreneinrichtungen
• Volkshochschulen
• lokale Gesundheitsinitiativen
• Verbraucherzentralen

Herausforderungen / Feedback

• Vermischung der Begriffe (E-Mail vs. Messenger)
• Unsicherheiten bei Gruppenfunktionen
• Angst vor „falscher Bedienung“
Feedback zeigt:
• hoher Bedarf an grundlegender Orientierung
• große Erleichterung durch klare Einordnung
• direkte Anwendbarkeit im Alltag

Gruppengröße

8–12 Personen

Zeitumfang

Vorbereitung: ca. 1–2 Stunden, Durchführung: 1,5 Stunden

Eingereicht von

Städtische Bibliotheken Leipzig | Stefanie Tscholitsch

Thema Internet & Social Media

 

Warum Internet- & Social-Media-Projekte in der Bibliothek?

  • In Internet- oder Social-Media-Projekten können die Lebenswelten verschiedener Zielgruppen widergespiegelt sowie die Selbst- und Wertereflexion gefördert werden.
  • Das Wissen über Marktmechanismen wird ausgebaut.
  • Die Kritikfähigkeit auf vermittelte Rollenbilder, Werthaltungen und Normen wird gestärkt.
Wir freuen uns auf Ihre Workshopidee!

Alles zum Thema: Projekte selbst gestalten

Ziele und Zielgruppen, Themen und Inhalte, Methoden und Tools - wer ein medienpädagogisches Projekt planen und erfolgreich in der eigenen Bibliothek umsetzen möchte, muss sich vorab mit vielen verschiedenen Aspekten auseinandersetzen. Hier finden Sie zahlreiche Informationen, Tipps und Anregungen rund ums Thema "Projekte selbst gestalten", die den Start mit dem eigenen Projekt leichter machen.