Die Kampagne

2014-2017

Der Deutsche Bibliotheksverband startete im Oktober 2014 mit der bundesweiten, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Bibliothekskampagne „Netzwerk Bibliothek“ und führte diese zunächst bis Juli 2017 durch. Zur Teilnahme aufgerufen waren bundesweit Bibliotheken aller Sparten und Größen.

Übergreifendes Ziel dieser Kampagne war es, den Bürgerinnen und Bürgern Bibliotheken als Orte des digitalen Lernens nahezubringen und darüber vermittelt medien- und informationsbezogene Kompetenzen zu fördern. Im Vordergrund von „Netzwerk Bibliothek“ stand dabei die Sichtbarmachung der bestehenden digitalen Angebote und Bildungsprojekte von Bibliotheken in der breiten Öffentlichkeit. Zusätzlich sollte die Kampagne für Bibliotheken eine Plattform bieten, um sich aktiv mit den internationalen digitalen Entwicklungen in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

2017-2019

Vom 1. August 2017 bis zum 31. Juli 2019 wird die bundesweite Bibliothekskampagne für digitale Angebote "Netzwerk Bibliothek" mit neuem Schwerpunkt fortgeführt.

Mit der Anschlussförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) soll weiterhin die Vielfalt und Verbreitung der digitalen Angebote und Bildungsprojekte von Bibliotheken sichtbarer gemacht und so das Image von Bibliotheken in der breiten Öffentlichkeit modernisiert werden. Darüber hinaus soll der Fachaustausch innerhalb der bibliothekarischen Community zu digitalen Services und Bildungsangeboten verstärkt und damit eine größere Verbreitung in Bibliotheken aller Regionen Deutschlands angeregt werden.

Der Fachaustausch wird zum einen über fachspezifische regionale Veranstaltungen ermöglicht, die in Nord-, Süd-, Ost- und Westdeutschland zu ausgewählten Digitalthemen stattfinden werden. Neu entwickelte Webinare, Tutorials, Checklisten und ein eigens konzipierter Online-Werkzeugkasten sollen zusätzlich einen ort- und zeitunabhängigen Fachaustausch der Kolleginnen und Kollegen ermöglichen. Neu ist auch, dass das Projektteam der Bundesgeschäftsstelle dabei durch Spezialisten sowie von den Fachstellen verschiedener Bundesländer unterstützt wird.

Die Sichtbarmachung soll, wie schon im Rahmen der Vorgängerkampagne, durch Werbematerialien für Bibliotheken, über eine zentrale Kampagnenwebsite, die Social Media-Kanäle Facebook und Twitter sowie mit regionaler und überregionaler Pressearbeit realisiert werden.

Pressemitteilung zur Kampagnenfortführung