Digitale Sammlungen

Wissenschaftliche Bibliotheken, Museen und Archive haben bereits in den 90er Jahren begonnen, ihre wertvollen Sammlungen zu digitalisieren. Inzwischen gehört es zu den Kernaufgaben von wissenschaftlichen Bibliotheken und insbesondere Regionalbibliotheken, historisch wertvolle Sammlungen zu digitalisieren, um sie einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und zu archivieren.

Das Angebot erstreckt von von alten Handschriften über Karten und Bilder bis hin zu digitalisierten Zeitungen und steht allen Nutzerinnen und Nutzern in der Regel kostenlos zur Verfügung.

Schauen Sie auf den Websites wissenschaftlicher Bibliotheken nach digitalen Sammlungen. Sie werden sicherlich interessante Entdeckungen machen! Es sind die Schatzkammern der Bibliotheken, die es sich zu entdecken lohnt! 

Beispiele

Beeindruckende Beispiele veröffentlicht etwa das Münchner Digitalisierungszentrums, das die umfassenden Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) digitalisiert.

Highlights der Sammlung sind beispielsweise eine hochwertig kolorierte Ausgabe von Martin Luthers Bibel aus Wittenberg, die das Münchner Digitaliserungszentrum auf ihrer Website in vollständig digitalisierter Fassung zur Verfügung stellt, oder die Ottheinrich-Bibel, die früheste illustrierte Handschrift eines Neuen Testaments in deutscher Sprache, die erhalten geblieben ist.

In der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin wurde kürzlich der Nachlass des Naturforschers und Entdeckers Alexander von Humboldt für jedermann online zugänglich gemacht. Herzstück sind die berühmten amerikanischen Tagebücher Humboldts, die auf 4000 eng beschriebenen Seiten während seiner Entdeckungsreise durch Mittel- und Südamerika zwischen 1799 und 1804 entstanden.

Dilibri ist die digitalisierte Sammlung von landeskundlichen Werken zu Rheinland-Pfalz sowie von Beständen aus rheinland-pfälzischen Bibliotheken. Die Kultur- und Wissensschätze Bayerns finden Sie auf dem Portal Bavarikon.